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drition > Off Topics > Politik & Wirtschaft > In Saus und Braus leben - was ist das eigentlich?Seite: 1 2
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   "Im Gegensatz zu vielen Menschen in der dritten Welt, lebt, verglichen damit, hier in Deutschland selbst ein Hartz-4-EmpfĂ€nger in Saus und Braus." von liyk (die aktuell bestehende)
   "Im Gegensatz zu vielen Menschen in der dritten Welt, leben, verglichen damit, hier in Deutschland selbst einige Hartz-4-EmpfĂ€nger in Saus und Braus." (Alternative 1)
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25.02.2012 03:11

Von:
zlsrlct   

Beiträge: 5411 (0.11%)
NP-Beiträge: 1150

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In Saus und Braus leben - was ist das eigentlich?

hi,

um dem aktuellen Thema nachzukommen auf liyk, wollen wir uns mal anschauen, was eigentlich "SAUS und BRAUS" bedeutet.

http://de.wiktionary.org/wiki/in_Saus_und_Braus_leben

Das bedeutet: "verschwenderisch, luxuriös leben, viel Geld ausgeben"

Als Hartzer muss man viel Geld ausgeben, weil die Lebenshaltungskosten es erfordern. In Relation zur 3. Welt ist das also vielleicht schon als "SAUS und BRAUS" zu werten, wobei man Hartzer nicht einfach so diskriminieren sollte. Viele Behinderte oder Kranke sind es und die fühlen sich vielleicht gekränkt, wenn sie lesen, dass sie verschwenderisch, luxuriös und in SAUS und BRAUS leben und dabei aber gar nicht mehr sprechen können o. ä.. Deswegen kann man das schnell missverstehen. Nicht jeder ist Arno Dübel und sitzt auf Malle mit Hartz 4 und grinst dabei frech in die Kameras für die Medienhetze. Jeder Fall ist also stark unterschiedlich. Da als Hartz 4-Empfänger aber grundsätzlich eben alle eingeschlossen werden, spricht man auch den schwächsten Teil an und daher ist diese Formulierung vielleicht unpassend. Denn man stelle sich vor, man ist Schwerbehindert und liest das. Kommt kaum klar, kann nicht selbstständig leben und ist aber in Hartz 4 und liest "SAUS und BRAUS". Nichtmal im Verhältnis zur 3. Welt wäre es das, weil ebenfalls grausam. Daher wäre schön, wenn das etwas vorsichtiger formuliert werden würde. Ich muss mich hier für die behinderten Hartzer einschalten, weil die einfach nicht in SAUS und BRAUS leben. Ich hab mich vorhin schon darüber stark aufgeregt. Und es wird pauschalisiert:

"Im Gegensatz zu vielen Menschen in der dritten Welt, lebt, verglichen damit, hier in Deutschland selbst ein Hartz-4-Empfänger in Saus und Braus." von liyk

Besser wäre "Im Gegensatz zu vielen Menschen in der dritten Welt, leben, verglichen damit, hier in Deutschland selbst einige Hartz-4-Empfänger in Saus und Braus."

Mindestens so, besser aber noch:
"Im Gegensatz zu vielen Menschen in der dritten Welt, leben, verglichen damit, hier in Deutschland selbst einige ALGII-Empfänger in Saus und Braus."

Hier wäre zu erwähnen, dass ALG ein normales Prozedere ist und daher nicht mit der 3. Welt verglichen werden sollte. Abgesehen davon werden immer Hartzer zum Vergleich herangezogen, wobei es eigentlich ALGII ist und somit eigentlich keine abgesonderte Gruppe darstellt und mit zur Gesellschaft gehört. Mir ist klar, dass es nicht so ist, aber so sollte es sein. Ebenfalls sollte man die 3. Welt einbinden, aber bitte ohne Forderungen in Form von Sklavenhandel, wie das typisch Deutsch halt so ist. Deutsch ist ja "wir helfen nur, wenn wir eure Arbeitskraft zur Ausbeutung bekommen, sonst verreckt doch" So muss man auch bei Hartz 4 für alle Jobs zur Verfügung stehen. Das wollen nicht die Bürger, sondern die Regierungen. Der Normalbürger ist im Prinzip für Bürgergeld, welches ohne Fordern zu bekommen wäre. Vielleicht auch für die 3. Welt? Das wäre der springende Punkt. Aber baut man dort eine Wirtschaft auf: Ausbeutung! Das wird der Preis bleiben, zumindest so lange diese Regierungen der EU im Amt sind.

Was zutun ist: Ausbeutung seitens div. EU-Länder stoppen.
Kein Essen mehr aus der 3. Welt ins Land importieren, denn das nimmt man ihnen zur Selbstversorgung weg.
Globalisiertes Bürgergeld einführen. Hat man genug, kann man seine Freizeit dank des Bürgergeldes in Afrika verbringen und helfen und dort dank des Bürgergeldes noch darüber hinaus verdienen. Alle hätten etwas davon.

Problem: Aktuelles System
Lösung: großes Gotteswerk, schwer zu durchbrechen, da nur Mensch.
Daher Lösung zwar da, aber Umsetzung wegen Machtgefälle schwer durchsetzbar.

Wenn ich was falsches sage, bitte korrigieren. Danke!

Debian 7.8 @Kernel 3.16, AMD Phenom 1, best stability. I love it, you love it, everybody love it! It is beautiful!

25.02.2012 11:20

Von:
mydog   

Beiträge: 2407 (0.04%)
NP-Beiträge: 149

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In doch ganz einfach Fenster kaputt man lebt in Saus. Dach auch noch kaputt man lebt in Saus und Braus.

Wer sich dazu entscheidet im Namen des Staates Gewalt auszĂŒben hat Gegengewalt zu erwarten. SĂ€mtliche BegleitumstĂ€nde sind mir hierbei egal.

25.02.2012 14:00

Von:
zlsrlct   
Initiator

Beiträge: 5411 (0.11%)
NP-Beiträge: 1150

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Ja, soH ist es. Hartzer müssen immer für alles herhalten in Deutschland. Das ist so die Gruppe, auf die man drauf hauen kann Das hat mich gestern schon etwas wütend gemacht. Allerdings ist es natürlich so, dass man von Hartz 4 zumindest normal leben kann, was man von einem 400-EUR-Job natürlich nicht erwarten kann. Denn zieht man davon die Miete ab, bleibt wohl kaum etwas übrig zum Leben. Hartz 4 ist also für Notfälle, wenn man z. B. halbwegs erfriert, verhungert oder sich eben sein Leben so nicht mehr leisten kann, was in Deutschland keineswegs unüblich ist bei steigender Armut. Somit sind es Spenden für Notfälle. Der Notfall bezieht sich mittlerweile aber auf rund 10 - 15 Mio. Fälle in Deutschland. Diese Spenden sind auf Pump. Ein gefährliches und zerbrökelndes System. Ohne diese Spenden hätten wir in Deutschland ebenfalls ein ernsthaftes Problem, was uns vielleicht schon in den nächsten 5 - 10 Jahren treffen kann. Deutschland kann nicht ewig Geld drucken. Da man so viel Arbeitsplätze, von denen man leben kann, aber nicht einfach so schaffen kann, müssen dann sicher ganze Landstriche verhungern, erfrieren oder sonstwie draufgehen. Auch Deutschland ist ganz sicher kein Paradies und war es auch damals unter Hitler keineswegs. Man kann froh sein, dass es gerade diese Spendengelder gibt, aber man muss sich auch klar sein, dass sie nur vorrübergehend sein werden, da Hartz 4 sicher nicht mehr lange aufrecht erhalten werden kann. Griechenland hat schließlich auch keines. Daher kommen ja teils immer die Auswanderungsgedanken nach La Gomera. Die kommen ja nicht ohne Grund. Man weiß einfach, dass dieses System nur aufrecht erhalten werden kann, wenn sämtliche Spenden bzw Sozailleistungen gestrichen werden und genau das wird die Regierung machen. Da wir Elend mit Hitler schon hatten, sollte man das nicht belächeln!

Debian 7.8 @Kernel 3.16, AMD Phenom 1, best stability. I love it, you love it, everybody love it! It is beautiful!

25.02.2012 15:03

Von:
gomero   

Beiträge: 794 (0.25%)
NP-Beiträge: 44

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Das größte Problem wird aber sein, dass die Menschen sich von 6 Mrd. auf der Erde auf 9 Mrd. vermehren werden. Folglich sollte man nicht unbedingt Nachwuchs ohne Ende kriegen, da der Wohlstand nicht gesichert sein wird. Da könnte man auch in Deutschland sagen "nicht übertreiben!". Man muss auch die Verantwortung für die Kinder sehen und wenn man dann 10 - 15 Kinder Nachwuchs bekommt, wirds schwierig, die alle zu versorgen. Kenn eine ältere Dame, die 9 Kinder bekommen hat To much! Aber sie konnte sie noch alle unterbringen Bei den heutigen schlechten Verhältnissen aufm Arbeitsmarkt wohl eher undenkbar. Ja, man darf sich Sorgen um die Zukunft machen!

Also, wo ist das Problem aber aktuell zu packen?

Regierung stürzen! Schließlich könnten die auch anordnen, die 400 Mrd. EUR Zinseinnahmen der Oberschicht in Deutschland, jährlich an die 3. Welt abzuführen. Die Oberschicht braucht das Geld sowieso nicht.
Das wäre also ein sehr einfacher Weg erstmal.

Am besten gleich per Volksentscheid abstimmen Wir haben doch eine Demokratie, oder? Oder? Ist es soH?

@Linux 3.19, the most advanced OS ever :-)

26.02.2012 13:19

Von:
geraldos   

Beiträge: 4446 (0.02%)
NP-Beiträge: 473

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Demokratie?
Haben wir nicht.
Eine sog. parlamentarische Demokratie als Überkonstrukt basierend auf dem Grundgesetz aus dem Jahre 1949.

Nun zum Sozialstaat:
Im GG ist das Sozialstaatsgebot verankert, unwideruflich!

"Das Sozialstaatsprinzip ist im Grundgesetz als Staatsziel verankert, das neben der Garantie der Menschenwürde und der Menschenrechte den Schutz der sogenannten Ewigkeitsgarantie des Art. 79 Abs. 3 GG genießt."

Insofern von enormer Wichtigkeit, da insbesonders der "sozialer Friede" eine wirtschaftliche und politische Stabilität eines Staates nach sich zieht und gleichermaßen garantiert.

Wer so etwas ernsthalt abschaffen möchte gehört demnach vom Verfassungsschutz beobachtet.

Egal wie man es auch nennt, ALGI, ALGII, Hartz4, Sozialgeld usw., es dient dazu, den sozialen Frieden und damit die politische Stabilität eines Staates aufrecht zu erhalten neben der eigentlichen Aufgabe nämlich bestimmten Mitgliedern dieser Gesellschaft ein menschenwürdiges Dasein zu garantieren.

Ich persönlich finde es verwerflich, den Fokus auf 3. Welt Länder zu legen um auf diese Weise ein Argument gegen die hiesigen Sozialleistungen zu finden.
Man sagt beispielsweise, seht her, da in Afrika sterben täglich x Kinder an Unterernährung und hier in Deutschland ist es sogar ohne Gegenleistung möglich, mit Sozialleistungen in Saus und Braus zu leben.

1. ist es moralisch verwerflich, 2. ist es schlicht gelogen, 3. stiftet es sozialen Unfrieden.

gruß geraldos ::: www.atelier-geraldos.de ::: Medienanstalten raus aus dem Internet! Propagandamaschinerien und -Anstalten werden generell nicht benötigt!

27.02.2012 12:47

Von:
neptun ADMIN  

Beiträge: 1273 (0.08%)
NP-Beiträge: 1503

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Oh ja, es kann sein, dass es da zu kleinen Missverständnissen kommen kann, der Text wurde deshalb minimal angepasst.

Natürlich kann keiner abstreiten, dass es auch hier in D massenhaft Baustellen gibt. Nur sollte man eben auch sehen, dass die Baustellen anderswo noch viel viel größer sind. Hier muss zumindest normalerweise keiner verhungern.

Zudem wird die Sozialhilfe auch nicht abgeschafft werden, sei es auch nur, um soziale Unruhen zu vermeiden.

Man muss sich wohl damit abfinden, dass eben nicht alle Menschen sozial sind.

Der Artikel soll nur zeigen, dass es weit mehr Elend auf der Welt gibt, als das was wir Deutschen ständig rumjammern

Also lieber das Beste aus der Ist-Sitation, die ja nun mal ist machen, statt zu meckern. Bringt sowieso nix Für eine Änderung müssten eben mehr Leute was ändern wollen, und das ist momentan halt noch nicht so in Sicht.

27.02.2012 18:00

Von:
zlsrlct   
Initiator

Beiträge: 5411 (0.11%)
NP-Beiträge: 1150

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Zitat:
neptun schrieb: Der Artikel soll nur zeigen, dass es weit mehr Elend auf der Welt gibt, als das was wir Deutschen ständig rumjammern


Ja, und darüber jammern die Deutschen. Dass es Biogasanlagen gibt, die vom Staat gefödert werden. Das denen eben die Lebensmittel weggenommen werden, obwohl man auch hier genug anbauen könnte. Und wir jammern darüber, dass die Reichen 400 Mrd. EUR Zinsen einkassieren, die sie nicht brauchen, die aber die 3. Welt besser gebrauchen könnte bzw überhaupt brauchen könnte, denn die Reichen brauchens ja nicht. Das Jammern bezieht sich also eher auf das System, das derzeit lebt und z. B. die 3. Welt aussaugt und man sich so eben nicht in diesem Drecksstaat wohlfühlen kann. Merkel könnte schließlich was ändern. Dann jammert man, dass man von China abhängig ist, da man in Deutschland nicht mehr selbst herstellen kann und es dort billiger ist. Man jammert darüber, dass man hier Essen wegwirft, wobei in der 3. Welt andere verhungern. Das Thema hatte ich auch mal mit einem Freund besprochen, der in einem Altenheim gearbeitet hat und dort zusehen musste, wie haufenweise nicht verzerrtes Essen weggeworfen wurde. Natürlich hat er daraufhin gekündigt. Ja, das sind so die Jammerthemen. Selten hört man, dass Hartz 4 zu wenig sei, max. im Verhältnis dessen, was die Reichen leistungslos einnehmen, nämlich 400.000.000.000,00 EUR jährlich für keine Arbeit! Das ist mit Sicherheit der größte Aufreger aller Zeiten, der aber niemals durch die Presse geht, weil die Presse vom System profitiert und daher sowas nie monieren würde.

Edit: Außerdem das Jammerthema Nr. 1: Wegwerfen von Brötchen abends bei div. Bäckereien. Nix da für Obdachlose, sondern weg. SoH @gerald? Du hast es doch mal sorgfältig beobachtet, soH?
Und ja, darüber muss man jammern
Es ist unerträglich In so einer scheiß Welt fällt es nur schwer glücklich zu leben. Es erdrückt einen förmlich

Editiert am 27.02.2012 18:08 von zlsrlct.

Debian 7.8 @Kernel 3.16, AMD Phenom 1, best stability. I love it, you love it, everybody love it! It is beautiful!

27.02.2012 20:48

Von:
geraldos   

Beiträge: 4446 (0.02%)
NP-Beiträge: 473

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Yes, ich habe es sogar fotografiert und dafür wollte der Aufpasser von der Drecksfiliale mich sogar am Baum aufhängen, kein Witz jetzt.

Also es wurden derzeit jeden Abend min. 10 riesen Müllsäcke mit Brot, Brötchen u. Kuchen weggeworfen allein in dieser Filiale.
Wer da dran wollte, dem wurde auf die Finger geklopft.
10m weiter saßen die ersten 3 Obdachlosen auf der Straße und waren am Betteln.
Auch denen hätte man ja mal 1 Brot wenigstens schenken können.
Der Grund, daß sie nichts bekommen sollten war aber dieser so wörtlich vom Aufpasser:
"Das Pack soll arbeiten gehen, die kriegen hier gar nix..."

Hier nochmal der Beweis:
Die Säcke landeten immer bei der Müllabfuhr im Hänger, nur an diesem Tage nicht weil ich eben mit der Kamera dort stand und auch das fotografiert hätte.



Folgendes Bild wurde am 27.02.2012 um 20:48 angehängt:
http://www.drition.net/board/attachments/a2287.jpg


Folgendes Bild wurde am 27.02.2012 um 20:48 angehängt:
http://www.drition.net/board/attachments/a2288.jpg

gruß geraldos ::: www.atelier-geraldos.de ::: Medienanstalten raus aus dem Internet! Propagandamaschinerien und -Anstalten werden generell nicht benötigt!

28.02.2012 01:41

Von:
zlsrlct   
Initiator

Beiträge: 5411 (0.11%)
NP-Beiträge: 1150

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Leider ist Deutschland so ein Drecksstaat und daher möchte man logischerweise auf gar keinen Fall für jede Firma arbeiten, die einen angeboten wird. Auch hier geht es ums Prinzip. Bei so einer Bäckerei möchte man selbstverständlich niemals arbeiten. Sowas ist respektlos und würdelos, gar keine Frage. Und deshalb hat die Gesellschaft ein Problem. Der Hartzer wirft nichts weg, viel mehr leben solche Firmen in SAUS und BRAUS und absolut respektlos Allein der Gedanke daran, Lebensmittel wegzuwerfen: Das ist doch abartig Das ist einfach nur krank

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28.02.2012 19:23

Von:
diegruppemd   

Beiträge: 1706 (0.00%)
NP-Beiträge: 375

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Zitat:
Der Artikel soll nur zeigen, dass es weit mehr Elend auf der Welt gibt, als das was wir Deutschen ständig rumjammern

Ist das von der CDU o.ä. abgeschrieben?

Zitat:
Also lieber das Beste aus der Ist-Sitation, die ja nun mal ist machen, statt zu meckern. Bringt sowieso nix Für eine Änderung müssten eben mehr Leute was ändern wollen, und das ist momentan halt noch nicht so in Sicht.


Das heisst also, weil es woanders den menschen schlechter geht, sollen wir hier die fresse halten und brav darauf warten das es uns hier auch bald so geht?

Hier und jetzt zu meckern und das System anzuprangern, hilft auch den menschen in der sogenannten "Dritten Welt". Die Hände in den Schoß legen und sich daran erfreuen, das wir hier mehr Reichtum haben als die anderen und dabei ganz vergessen, das unser Reichtum deren Armut ist ... ist natürlich auch ganz einfach! Ich würde dazu noch die empfehlung abgeben, täglich die Bildzeitung zulesen ... schliesslich muss mensch auch etwas verblöden um zufrieden zu sein! .....

„Der Staat erlaubt uns allen, unsere Gedanken an den Mann zu bringen, allein nur so lange, als unsere Gedanken seine Gedanken sind, sonst stopft er uns das Maul." (Max Stirner)

29.02.2012 15:51

Von:
neptun ADMIN  

Beiträge: 1273 (0.08%)
NP-Beiträge: 1503

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Ist nicht von der CDU. Die sehe ich als Hauptproblem an, warum viele Dinge sind, wie sie sind.

Ich kann mir nicht erklären, wie die CDU Werte um 38% erreicht. Ich will auch gar nicht den Wählern unterstellen, dass sie alle absichtlich 'asozial' wählen. Denke eher, dass die meisten einfach nicht wissen, was sie da anrichten.

Mir konnte auch noch keiner erklären, wo die CDU christliche Werte vertritt. Mit Nächstenliebe hat das alles jedenfalls nicht viel zu tun.

Es reißt aber ja auch nicht viel raus, wenn man hier in D eine soziale und gerechte Regierung hätte. Der Kapitalismus ist ja ein weltweites Problem.

So darf es einfach nicht sein, dass man auf Rohstoffe und Lebensmittel spekulieren darf und hier dadurch die Preise in die Höhe treibt.

Natürlich ist es so, dass der Wohlstand im Westen auf dem Elend der dritten Welt begründet. Und solange aber die Mehrheit das stillschweigend hinnimmt, wird sich nichts daran ändern, dass wenige am Leid vieler anderen verdienen.

Trotzdem geht mir aber das ewige Rumgeheule hier in D auf den Keks, das ist einfach mal so.

Ich sag ja auch nicht, dass man nix tun soll, sondern dass man nicht dauernd nur Rumjammern soll. Das allein führt zu nichts.

Da hat man aber wieder das Problem, dass den meisten Leuten das weltweite Elend entweder nicht bewusst ist oder es ihnen einfach egal ist.
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